Einführung in die Fotografie I

In dem heutigen Workshop “Einführung in die Fotografie I” ging es um das Verständnis der Funktionsweise einer DSLR-Kamera (DSLR ist die Abkürzung für “digital single-lens reflex”). Dazu habe ich das Grundprinzip anhand des Aufbaus einer Loch-Kasten-Kamera dargestellt. Eine DSLR ist nämlich nichts anderes als ein Kasten mit einem Loch, in das Licht einfällt. Schon durch erweiterung des Kastens mit Linsen und Blenden kann eine enorme Qualtitätserhöhung erzielt werden. Das Wechselspiel zwischen der Blende, Belichtungszeit und dem ISO-Wert ist bei der Verwendung einer DSLR sehr wichtig, da man durch Umgang mit diesen Werten nicht auf die Vollautomatik angewiesen ist und so selbst entscheiden kann, wie ein Foto auszusehen hat.

Hier sind nochmal die Hauptfunktionen gekennzeichnet:

  1. Belichtungszeit (TV)
    • Shutter-Priority
    • In Bruchteilen einer Sekunde (z.B. 1/4 s) angegeben
    • Langzeitbelichtung (z.B.: 30 s)
    • Für Fotos, die aus der Hand gemacht werden, sollte die Belichtungszeit nicht unter 1/60s sein; sonst erhält man ein verwackeltes Bild
    • Belichtungszeit  ↑ Bildhelligkeit  ↑ Bewegungsunschärfe ↑
      Belichtungszeit ↓ Bildhelligkeit ↓ Bewegungsunschärfe ↓
  2. ISO
    • Lichtempfindlichkeit des Sensors
    • Hoher ISO Wert lässt größere Toleranzen im Sensor zu
    • Geringer ISO Wert lässt weniger Toleranzen im Sensor zu
    • ISO-Wert  ↑ Bildhelligkeit  ↑ Bildrauschen ↑
      ISO-Wert ↓ Bildhelligkeit ↓ Bildrauschen ↓
  3. Blende/ Blendzahl
    • Blende ist die Öffnung durch das Licht in die Kamera fällt
    • Blendenzahl ist der Quotient aus Brennweite zur Öffnungsweite
    • Lichtstärke des Objektivs entspricht dem Kehrwert der kleinsten Blendenzahl, also der größten relativen Öffnung
    • Blende  ↑ Blendenzahl ↓ Bildhelligkeit ↑ Schärfentiefe  ↓
      Blende  ↓ Blendenzahl ↑ Bildhelligkeit ↓ Schärfentiefe  ↑

Die Präsentationsfolien können dem nächst heruntergeladen werden (Achtung, die Datei ist Passwortgeschützt!)

Es wird dem Nächst der zweite Teil der Präsentation “Einführung in die Fotografie II” fertiggestellt. Hier soll es um die tatsächliche Fotografie gehen und dem Teilnehmer die  Möglichkeit gegeben werden interaktiv teilzunehmen.

Video Editing via Motion Tracking

Habe zwar nicht all zu viel Mühe in diese Videosequenz gesetzt, aber ich denke, es wird deutlich, dass die aktuellen Programme eine gute Möglichkeit bieten schnelle Videobearbeitung durchzuführen, da ich für das Editing rund 1 Stunde gebraucht habe.

footage: Fire-Hand-footage

Der Schwarze Punkt in meiner Hand ist ein stück Papier, welches ich schwarz angemalt habe, und dient einfach als Marker.

final: Fire-Hand-final

Die Qualtiät habe ich nur aus Darstellungsgründen so stark reduziert.

In Zukunft kommt, denke ich mal, ein etwas längeres Video, in dem ich auch mehr Zeit investieren werde.

Motion Capture [Update]

Nachdem ich mich jetzt ein wenig mehr in die Materie eingelesen habe, habe ich Festgestellt, dass ich nicht mehr auf dem Laufenden bin, da Blender 2.6.2 bereits über einen Trackingalgorhytmus verfügt, der auch ziemlich zuverlässig zu funktionieren schien. Ich habe mir hierzu ein kleines Tutorial im Internet angesehen, allerdings noch nicht selber testen können, ob das Tracken von Markern optimal funktioniert. Das wird in den folgenden Tagen/Wochen geschehen.

Zu Motion Tracking gibt es aber das tracken mit und ohne Markern. Marker sind vereinfacht kontrastreiche Punkte, die von der jeweiligen Software verfolgt werden können.

Zu den sog. Markerless Tracking Verfahren gibt es verschiedene Hersteller und Methoden. Einige Unis haben durch kleine Sender an Gelenken und Körperschwerpunkten Bewegungen in Echtzeit aufnehmen können, die auch sehr präzise sind, da jeder Sender genau ein Körperteil separat abdeckt und somit keine überlagerungen wie bei anderen Methoden auftreten können (eine Drehung um 180° erkennt trotz der Drehung z.B. das linke Bein). Diese Methode ist für den privaten Haushalt nicht optimal geeignet, da man für jedes Gelenk einen Sender braucht und die Sender/Empfänger nicht unbedingt günstig sind.

Für den privaten Haushalt gibt es bereits Markerless Tracker, wie zum Beispiel die Kinect von Microsoft oder Leap Motion von Leap Motion Inc., die in Echtzeit Bewegungen verfolgen.

Die Leap Motion hat 3 Infrarot-LEDs und 2 Kameras. Vermutlich funktioniert das System so, dass die LEDs Licht emittieren, was von einem Objekt (z.B. eine Hand) reflektiert wird und durch die Kameras aufgenommen wird, was Informationen über die Positionen über die x- und y-Koordinate liefert. Die z-Koordinate wird wie bei der Kinect rechnerisch durch die Positionen der beiden Kameras ermittelt.

Ich habe zu der Trackingmethode im vorhergehenden Blockeintrag noch keine neuen Videos erstellt. Das kommt aber die Tage.

Motion Capture

Habe kürzlich gemerkt, dass man über After Effects durch Tracking eines kleinen Bereiches, ganze Bewegungen verfolgen kann und diese in 3D Programme importieren und somit auf 3D-Körper in Blender oder Cinema 4D übertragen kann.
Mein erster Testlauf war mit der Kamera eines Samsung Galaxy S3 erfolgreich, trotz bescheidenem Equipment.
Meine Raw-Datei:
2013-10-07 14.53.36

Test-Animation:
Bearbeitet

In die Nachbearbeitung wollte ich keine Zeit investieren, daher ist dies auch sehr kurz ausgefallen. Vielmehr ging es mir darum die Bewegung festzuhalten.
Es handelt sich hierbei um Verfolgung der x- und y-Koordinate. Für die nächsten Testläufe werde ich noch die Rotation einfangen. Für die 3. Dimension muss ich mir noch überlegen, wie ich die Tiefe umsetzen kann, da es sich bei einem Video um lediglich 2D-Formate handelt.

Lets get started!

Happy new Year, Xin nian yu kuai, Feliz Año Nuevo, Sersala we pîroz bê und frohes neues Jahr 2013! Zum Start des neuen Jahres erstelle ich meinen ersten Blog und arbeite mich gleichzeitig in Content-Management-Systeme ein.